Die Pferde im
Paradies
Domino ist ein Tinker, ein Irisches
Wagenpferd. Ein Fels in der Brandung. Jemand,
der seine Entscheidungen am liebsten selber
trifft.
Domino leidet wie viele seiner Artgenossen unter
Keratenose und Milben.
Damit er gesund bleibt muss sein Beinbehang
ständig rasiert werden und die Haut an den
empfindlichen Stellen immer wieder behandelt
werden.
Nazskar
Dieses edle Pferd weiß nicht so genau was es ist.
Bin ich Haflinger oder Araber?
Ich finde er ist von beidem das Beste. Auf jeden
Fall ist er ein echter Kumpel. Jemand dem man
absolut vertrauen kann.
Sonny
ist seit zwei Jahren bei uns. Er kam zu uns weil
seine Besitzerin sich Überfordert fühlte ihm
gerecht zu werden und er an einer schweren
Verletzung litt. Damals war schwer abzuschätzen
ob er jemals wieder gesund werden würde.
„Ich kenne Sonny schon seit seinem Fohlenalter
und habe seinen Weg von Anfang an begleitet –
auch mit seiner Verletzung an der Fessel. Umso
mehr geht mir das Herz auf, wenn ich sehe, wie
gut er sich entwickeln konnte.
Dass er heute an diesem Ort sein darf, ist nicht
selbstverständlich.“
Wenn man eine Landwirtschaft führt dann muss
alles in einen Kreislauf eingebunden werden.
Unsere Pferde sind Teil des Kreislaufs und des
gesamt Konzepts für das Paradies. Theoretisch
hätten wir hier auch ein paar Rinder und Ziegen
halten können. Aber wir hatten nun mal schon
Pferde. Galloway Rinder wären schön, - aber die
sind teuer und es ist nicht sicher, das sie sich mit
den Pferden Vertragen. Und Ziegen - ich liebe
diese Art Viecher ja sehr - aber hat jemand von
euch eine Ahnung was für einen
Hochsicherheitszaun man für Ziegen bauen
muss? Besonders in der Nähe einer stak
befahrenen Straße? Das kann kein Mensch
bezahlen.
Mit Pferden kennen wir uns seit jeher aus. Wir
wissen was Sie brauchen und wir wissen wie wir
sie nützlich in der Landschaft einsetzen können.
Pferde sind auch für Menschen gut.